Auf den Spuren Ludwig van Beethovens

Der neue Beethoven-Rundgang Bonn

Der im Oktober 2019 neu eröffnete Beethoven-Rundgang führt Sie zu den 11 wichtigen Bonner Lebensstationen Ludwig van Beethovens. Neu entworfene Informationssäulen geben in Schrift, Bild und Ton Einblicke in das Leben und Wirken Beethovens in seinen 22 Bonner Jahren. Animationsfilme, Informationstexte und Fotos lassen Beethoven dabei lebendig werden.

Für den Bonner Rundgang sollte man rund 2 Stunden Zeit einplanen.

 

Übersicht über die 11 Stationen des neuen Beethoven-Rundgangs:

Museum Koenig

Bonner Original seit 1912

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Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz Institut für Biodiversität der Tiere fasziniert durch exzellent naturgetreue Inszenierungen von Großlebensräumen der Erde.

Savanne, Regenwald, Wüste, polare Eiswüsten und Mitteleuropa bieten die Möglichkeit einer spannenden Reise um die Erde. Im Keller leben in aufwändig gestalteten Aquarien die Bewohner tropischer und heimischer Fließgewässer. Im Jahre 1912 wurde der Grundstein zum heutigen Museumsgebäude durch den begeisterten Zoologen und Sammler Alexander Koenig (1858-1940) gelegt.

Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere
Museumsmeile Bonn
Adenauerallee 160
53113 Bonn

Tel: 0228/9122-102
info@leibniz-zfmk.de
www.leibniz-zfmk.de

Di, Do – So 10 – 18 Uhr 
Mi 10 – 21 Uhr

Der Alle-Mal-Malen-Mann

Bonner Original seit 1995

Jan Loh
Jan Loh bei der Arbeit. (CC-BY 3.0 DE, Sascha Foerster)

Die typische Frage “Alle mal malen?” war nicht wegzudenken aus der Bonner Kneipenszene.

Ferdinand Johannes Gödde, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Jan Loh und noch besser als der „Alle-Mal-Malen-Mann“, zog seit 1995 Abend für Abend durch Bonns Kneipen und Cafés und bot mit den Worten „Alle mal malen?“ seine Dienste als Portraitzeichner an – was ihm seinen Spitznamen einbrachte. Gegen kleines Geld fertigte er hunderte Skizzen der Bonner Kneipenbesucher an, deutete Handschriften und Träume und führte Gesichtsanalysen durch. Mit seiner Originalität, seiner meist mürrischen Art und seinen teils lustigen, teils philosophischen Sprüchen wurde er zum festen Bestandteil des abendlichen Bonner Lebens und zur Legende. Der auch über die Stadtgrenzen bekannte Zeichner verstarb im Frühjahr 2018 im Alter von 86 Jahren, vergessen ist er aber längst nicht: in vielen Kneipen erinnern Fotostrecken und lebhafte Geschichten der Wirte und Stammgäste an den Alle-Mal-Malen-Mann. Unter www.alle-mal-malen.de finden sich ausgewählte Zeichnungen.

HARIBO

Bonner Original seit 1920

Hinterhof-Waschküche 1920

Von der Hinterhofküche zum Weltmarktführer.

In der Bergstraße in Bonn-Kessenich in einer kleinen Hinterhof-Waschküche beginnt die Geschichte des heute weltbekannten Unternehmens. Am 13. Dezember 1920 lässt Hans Riegel die Firma HARIBO (für HAns RIegel BOnn) ins Handelsregister der Stadt Bonn eintragen. Bereits 1922 legt er den ersten Grundstein für den späteren internationalen Erfolg: Er erfindet den TANZBÄREN – eine Bärenfigur aus Fruchtgummi, die später als der legendäre HARIBO GOLDBÄR weltberühmt wird. Zwei TANZBÄREN kosten im damals inflationsgeschüttelten Deutschland am Kiosk nur einen Pfennig.

 

 

HARIBO Store Bonn

Fabrikverkauf und Store

In Bonn können sich Naschkatzen auf die Spuren der fast 100jährigen Geschichte begeben. Der HARIBO-Fabrikverkauf in Bonn-Bad Godesberg verfügt über die gesamte Produktpalette von HARIBO und MAOAM. Hier findet man Klassiker, Neuheiten sowie aktionsweise HARIBO-Leckereien aus anderen europäischen Ländern. Der weltweit erste HARIBO Store in der Bonner Innenstadt lädt ein, die bunte Welt von HARIBO zu entdecken! Auf einer Verkaufsfläche von rund 200qm wird das gesamte HARIBO-Sortiment inklusive der Marke MAOAM angeboten. Ein Highlight ist dabei die große Candybar, an der man sich individuelle Produktmischungen selbst zusammenstellen kann.

Weitere Infos zum Fabrikverkauf

Weitere Infos zum HARIBO Store

Doppelkirche

Bonner Original seit 1151

Eine der bedeutendsten romanischen Kirchen Deutschlands!

Das Kleinod wurde im Auftrag von Arnold II., Erzbischof und Kurfürst von Köln, Mitte des 12. Jahrhunderts errichtet und am 25. April 1151 in Anwesenheit des Staufer-Königs Konrad III. geweiht. Die Unterkirche war für die Gemeinde bestimmt, die Oberkirche für den Burgherren und sein Gefolge. Die Kirche besitzt einen kreuzförmigen Grundriss. Ihre übereinanderliegenden Räume haben jeweils einen eigenen Altar. Besonders sehenswert ist der Zyklus romanischer Wandmalereien über das Alte Testament im Inneren der Kirche. Besichtigungen sind nur außerhalb der Gottesdienstzeiten möglich.

Weitere Infos

Bonner Südstadt

Bonner Original seit 1870

Prachtvolle Stadtvillen im größten zusammenhängenden Gründerzeit-Viertel in Deutschland!

Die Bonner Südstadt befindet sich südlich vom Stadtzentrum, begrenzt durch den Regina-Pacis-Weg, die Poppelsdorfer Allee, Reuterstraße, Kaiserstraße, Weberstraße und den Rhein. Gemeinsam mit der Weststadt wird sie als das größte zusammenhängende Gründerzeit-Viertel in Deutschland bezeichnet. Die prachtvollen Stadtvillen spiegeln mit ihren eingezäunten Vorgärten und architektonischen Details das gehobene Bürgertum wider, das die Häuser zwischen 1870 und dem ersten Weltkrieg erbauen ließ. Heute wohnen in der Südstadt Studenten und Familien, die den hohen Wohnwert im stark begrünten und lebendigen Viertel genießen.

Pützchens Markt

Bonner Original seit 1367

Vom traditionellen Wallfahrtsort zur umsatzstärksten Fünf-Tage-Kirmes Deutschlands!

Pützchens Markt ist ein seit 1367 jährlich stattfindender Jahrmarkt im Bonner Stadtteil Pützchen. Die Ursprünge des Marktes liegen in einer Wallfahrts-Tradition zur Pützchener Dorfkirche: Die Heilige Äbtissin Adelheid von Vilich hat der Legende nach dort ihren Stab in den Boden gestoßen und einen Brunnen geschaffen, wo sie zahlreiche Wunder geschehen haben lassen soll, so dass der Ort nach ihrem Tod Pilger anlockte. Für die Verpflegung der Pilger kamen nach und nach immer mehr Händler, Wirtsleute und Gaukler nach Pützchen und der Pluutenmarkt (Pluuten = rheinisch für Kleider) entstand. Mittlerweile gilt Pützchens Markt als die umsatzstärkste Fünf-Tage-Kirmes Deutschlands und hat sich zu einem modernen Jahrmarkt mit zahlreichen Fahrgeschäften, Imbissbuden und Bierständen entwickelt. Auch ein Kleidermarkt ist nach wie vor fester Bestandteil des Markts. Pützchens Markt findet stets am zweiten Septemberwochenende statt.

Weiberfastnacht

Bonner Original seit 1824

Die bekannte Weiberfastnacht stammt aus dem Bonner Stadtteil Beuel! Die Wiege der Weiberfastnacht steht in Beuel!

1824 gründete sich das erste Beueler Damenkomitee. Die Beueler Wäscherinnen ließen ihre Arbeit in den Wäschereien am Donnerstag vor Aschermittwoch für einen Tag ruhen und erkämpften sich eine Teilnahme am bis dato ausschließlich den Männern vorbehaltenen Karneval. Auf diese Weise wehrten sie sich gegen das Patriarchat, die Dominanz der Männer und die damit verbundene Ausbeutung der Frauen. Noch heute ist Weiberfastnacht der Höhepunkt des Beueler Karnevals. Im Rahmen des großen Weiberfastnachtumzugs stürmt die Wäscheprinzessin gemeinsam mit ihrem Damenkomitee einmal jährlich das Beueler Rathaus und übernimmt symbolisch die Macht.

Rheinromantik

Bonner Original seit 1795

Reisen an den wunderschönen Rhein sind besonders romantisch und haben eine lange Tradition!

Die Region Bonn gilt als das Tor zum Romantischen Rhein mit einer über 200 Jahre alten Tourismus- Tradition. Das Obere Mittelrheintal war lange Zeit nur Zwischenstopp auf der Durchreise nach Frankreich oder Italien, bis verschiedene Schriftsteller, Dichter und Künstler im späten 18. Jahrhundert begannen, sich der malerischen Schönheit der Naturkulisse des Rheins zu widmen. Dies geschah in der kulturgeschichtlichen Epoche der Romantik, in der sich als Gegenstück zur frühen Industrialisierung wieder verstärkt der Natur und der Vergangenheit zugewandt wurde. 1795 entstand die erste romantische Beschreibung einer Rheinreise des Italieners Aurelio de’ Giorgi Bertola. Zu den bedeutendsten „Werbetextern“ gehörte der Brite Lord Byron, dessen 1818 erschienenes Gedicht vom turmgekrönten Drachenfels in unzähligen Reiseführern erschien.

Zum Reisethema “Rheinromantik”

Ludwig van Beethoven

Bonner Original seit 1870

Ta-ta-ta-taaaa: der weltberühmte Komponist Beethoven ist ein waschechtes Bonner Original!

Der Komponist Ludwig van Beethoven wurde 1770 in Bonn geboren und hat hier die ersten 22 Jahre seines Lebens verbracht. Sein Geburtshaus in der Bonngasse 20 beherbergt heute die größte Beethoven-Sammlung der Welt. Das Leben und Schaffen Beethovens wird dem Besucher durch historische Dokumente in Verbindung mit modernen Medien nahegebracht. Auf eigene Faust kann man in einem neuen Beethoven-Rundgang durch Bonn und die Region an 22 Stationen die wichtigsten Abschnitte aus Ludwig van Beethovens Kindheit und Jugend erleben. Alljährlich im Herbst feiert Bonn das Beethovenfest. Dazu begrüßt die Beethovenstadt internationale Spitzenorchester, bedeutende Ensembles, prominente Solisten und vielversprechende Nachwuchskünstler. 2020 feiert Deutschland mit der ganzen Welt den 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven – der Schwerpunkt der Feierlichkeiten findet dabei in Bonn statt.